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Robbenzentrum in Wyk auf Föhr fesselt Klein und Groß jeden Tag aufs Neue

Bekannt als friesische Karibik hat Föhr inmitten der Nordsee den Status als traumhaftes Urlaubsziel inne. Doch die charmante Insel kann mehr als mit atemberaubender Natur und grandioser Landschaft zu begeistern. Sie ist reich an spannenden Ausflugszielen, die vor allem den Facettenreichtum des Eilandes zum Besten geben. Ein Höhepunkt der Insel befindet sich in Wyk. Hier kann das Robbenzentrum von Föhr besucht werden. Es vermittelt grandiose Einblicke in die Lebens- sowie Fortpflanzungsgewohnheiten von Robben, die auf Föhr heimisch sind. Der Nationalpark Wattenmeer gehört zu den wenigen natürlichen Lebensräumen von Robben in Deutschland und genießt mit dem Robbenzentrum in seiner Bedeutung einmal mehr lohnenswerte Anerkennung.


Seit über sechs Jahren widmet sich das Zentrum intensiv den knuffigen Meeressäugern mit den großen dunklen Knopfaugen. Es arbeitet als gemeinnütziges Informationszentrum und setzt sich intensiv für den Schutz der Meeressäuger ein. Neben Videos und Postern können hier zahlreiche Bilder und das Seehundarchiv besucht werden. Weiterhin wartet auf Kinder unterschiedlichen Alters die Erlebnisecke. Die informative Ausstellung setzt sich mit der Lebensweise der Robben auseinander und erklärt zudem, was der Unterschied zwischen Seehunden und Kegelrobben ist.


In Not geratene Robben bekommen hier eine Chance


Janine Bahr und André van Gemmert sind die engagierten Initiatoren, die hinter dem Robbenzentrum stehen. Intensiv setzen sie sich mit dem Robbenschutz auseinander. Dabei bekommen in Not geratene Robben hier noch einmal eine Chance. Sie werden vom Team des Robbenzentrums erstversorgt und anschließend rehabilitiert. Sind sie wieder gesund, werden die Tiere wieder in die Freiheit entlassen. Der Poolraum, der vorübergehend der Lebensbereich der Robben ist, ist für die Besucher jedoch nicht zugänglich. Das Robbenzentrum in Wyk dient nach Betonung der Betreiber als Informationszentrum. Demnach können hier keine lebenden Tiere beobachtet werden.

Seit 11. April 2016 hat das Robbenzentrum täglich von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Ein Höhepunkt erwartet die Urlauber immer dienstags. Ab 15 Uhr wartet an diesen Tagen der beliebte Kindertag im Robbenzentrum. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich.


Robben in Schleswig-Holstein: Führung widmet sich den süßen Meeresbewohnern


Auch donnerstags lohnt ein Abstecher in das Robbenzentrum. Um 15.30 Uhr beginnt an diesem Tag die Führung „Robben erleben“. Die Führung führt durch die Ausstellung des Zentrums. Sie setzt sich intensiv mit den Robben in Schleswig-Holstein auseinander. Die Führungen werden von den beiden Initiatoren des Robbenzentrums durchgeführt und gehen mit allerhand Erklärungen und zahlreichen spannenden Informationen einher.


Föhr beheimatet grandiose Lebensräume


Noch heute sind auf Föhr beeindruckende Lebensräume mit nahezu beispielloser Vielfalt zu finden. Die grandiose Insel wird mit dem Wattenmeer von einem Meisterstück der Natur umgeben. Längst steht das Wattenmeer unter dem Schutz der UNESCO und wird so mit viel Fingerspitzengefühl bewahrt. Das Wattenmeer ist Heimat unzähliger Tiere und Pflanzen, die hier zuhause sind. Im Wattenmeer an sich leben mehr als 10.000 Arten. Rund 250 Tier- sowie Pflanzenarten sind ausschließlich auf Föhr heimisch.

Es ist seit jeher der Einfluss der Gezeiten, der dieses Stück Erde kennzeichnet und hier zugleich eine Vielfalt in die Landschaft gezaubert hat, die einzigartig ist. Es gibt kaum eine bessere Möglichkeit Föhr kennenzulernen als mit den eigenen Augen. Ein Quadratmeter Wattboden enthält bereits beinahe beispiellos viel Leben. So leben auf einem Quadratmeter Millionen Kieselalgen und tausende kleiner Krebse. Aber auch unzählige Muscheln sind hier heimisch. Die Tiere haben auf einer Fläche von 100 x 100 Metern eine grandiose Biomasse von etwa 3 bis 12 Tonnen Nassgewicht. Das Wattenmeer ist aber auch für unzählige Vögel, die sich auf der Durchreise von Norden nach Süden befinden, ein wichtiger Ruhepol. Rund 10 bis 12 Millionen Vögel legen hier Rast ein. Sie kommen aus ihren Sommerquartieren in Skandinavien, Kanada und Sibirien. Aber auch, wenn sie aus den Überwinterungsgebieten zurückkehren, machen sie im Wattenmeer auf Föhr Halt.

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