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Langeoog verzaubert mit mehr als 1500 Sonnenstunden seine Besucher

Bekannt, beliebt und versehen mit Suchtpotenzial: Langeoog hat sich als sonnige Ostfriesen-Insel einen Namen gemacht. Über 1500 Sonnenstunden warten jedes Jahr auf die Gäste der Insel. Doch nicht nur die hohe Sonnenscheindauer, sondern auch der feine, lange Sandstrand und die zahlreichen Dünen sprechen für einen Aufenthalt auf dem Eiland. Gerade einmal rund 20 Quadratkilometer nimmt die Insel ein. Sie ist eine der mittelgroßen ostfriesischen Inseln. Zwischen Baltrum und Spiekeroog präsentiert sie sich inmitten des Wattenmeeres. Die Fähren von Bensersiel legen mehrmals täglich nach Langeoog ab. Die Dauer der Überfahrt hängt vom Wasserstand ab. Meist dauert sie rund 45 Minuten und stimmt die Gäste bereits auf den Charme der Insel ein. Unter sechs Jahren reisen Kinder mit den Fähren kostenlos nach Langeoog. Für Besucher besteht die Option, das eigene Fahrrad mitzunehmen.

Nach der Ankunft mit der Fähre können die Besucher in die bunte, charmante Inselbahn umsteigen. Die Fahrt ist im Fährticket bereits enthalten. Die Bahn bringt die Urlauber direkt ins Zentrum von Langeoog. Nach der Ankunft geht es entweder mit dem Rad oder zu Fuß weiter.

Genießen Sie Langeoog in Ihrer Pferdekutsche

Natürlich können Sie ausgehend vom Festland auch mit dem Luft-Taxi nach Langeoog reisen. Entsprechende Angebote stehen ausgehend von Norden-Norddeich und Harlesiel zur Verfügung. Zwar ist die Anreise mit dem Luft-Taxi deutlich schneller, kostet dafür aber auch mehr. Möchten Sie die Insel besonders entspannt kennenlernen und erleben, empfiehlt sich eine Fahrt mit einer der Pferdekutschen.

Einer der Höhepunkte auf Langeoog ist die Kaapdüne. Sie erreichen die einladende Düne, wenn Sie sich vom Zentrum auf den Weg zum Strand begeben. Ein großer Wasserturm markiert die Düne. Ursprünglich wurde er schon 1909 als Seezeichen sowie Wasserreservoire errichtet. Seitdem hat er sich auf der Insel zum Wahrzeichen schlechthin entwickelt und gehört zu den beliebtesten Fotomotiven. Lohnenswert ist ein Aufstieg zur Aussichtsplattform, die einen herrlichen Blick über Langeoog verspricht. An Sonnentagen können Sie von der Aussichtsplattform bis zu den Nachbarinseln Spiekeroog und Baltrum schauen. Während der Saison können Sie den Wasserturm jeden Tag von 10 bis 12 Uhr besuchen. Das Innere des Wasserturms hält eine interessante Ausstellung bereit, die sich mit dem „Trinkwasser für Langeoog“ auseinandersetzt. Seit Jahrhunderten benötigen die Insulaner keine Wasserleitung vom Festland.

Langeoog beherbergt eine riesige Süßwasserlinse

Das Geheimnis von Langeoog ist die gigantische Süßwasserlinse, die sich direkt unter den Dünen der Insel befindet. Einwohner sowie Touristen werden über diese Linse voller wertvollem Süßwasser seit jeher mit ausreichend Trinkwasser versorgt.

Lohnenswert ist ebenso ein Abstecher zur stattlichen Inselkirche. Sie findet ihren Ursprung im 19. Jahrhundert und gehört zu den mit Abstand bekanntesten Bauwerken des Eilandes. Nehmen Sie sich die Zeit, um die Langeooger Inselkirche auch von Innen zu besichtigen. Hier befindet sich ein recht modernes Altarbild. Es wurde von Hermann Buß, einem ostfriesischen Künstler geschaffen. Am nördlichen Ortsrand von Langeoog ist der Dünenfriedhof gelegen. Hier befindet sich auch das Grab von Lala Andersen.

Artenreiche Tier- und Pflanzenwelt

Direkt im Haus der Insel befindet sich das Schifffahrtsmuseum von Langeoog. Es hält allerhand Modelle bereit, die von Strandgut und Seekarten bis hin zu einem großen Nordseeaquarium reichen. Hier sind Seesterne, Fische und Krebse zuhause. Langeoog ist für seine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt bekannt. So befindet sich im Osten der Insel beispielsweise eine der mit Abstand größten Silbermöwen-Kolonien, die es in Deutschland gibt. Ab Mai können Sie hier jedes Jahr über 4500 brütende Paare beobachten. Zentrum und Vogelkolonie trennen heute rund 2 Kilometer. Das Gebiet, in dem die Kolonie zuhause ist, ist ein ausgewiesenes Vogelschutzgebiet. Es ist Teil des Nationalparks Niedersächsischen Wattenmeer. Möchten Sie das Gebiet genauer kennenlernen, dürfen sie dieses nur im Rahmen einer Führung betreten. Die Führungen durch das Areal beginnen direkt am Vogelwärterhäuschen. Ausgehend von der Plattform Osterhook können Sie mit ein bisschen Glück die Seehunde beobachten, die im Wattenmeer heimisch sind.

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